Auf dem bereits siebenten Treffen des Nachbarschaftsforums am 25.06.2018 wurde intensiv über den aktuellen Stand der Planungen auf dem Weg zur Masterplanung diskutiert.

Angelehnt war dies an diejenigen Punkte, die im 6. Nachbarschaftsforum als Fragen oder Aufgaben benannt worden waren, und die im Städtebauworkshop am 1. Juni diskutiert wurden. So konnte berichtet werden, dass das Gros der Anregungen aus dem letzten Nachbarschaftsforum in den Planungen zu einem deutlichen Teil berücksichtigt werden konnten. Andere nötige Änderungen stehen darüber hinaus nicht im Widerspruch zur Mehrheitsmeinung der Leipzig416-„Nachbarn“.

Dennoch gab es auch intensive Debatten. So wurde über das Für und Wider einheitlicher und unterbrochener Fassaden diskutiert, ohne eine abschließende Aussage für das gesamte Areal zu treffen. Auch zur Führung der Radwegeverbindungen gab es unterschiedliche Anregungen.

Ein weiteres großes Thema waren mögliche Nutzungskonflikte – bspw. zwischen Gewerbe- oder Sportflächen einerseits und Wohnen andererseits. Auch hieran wird bis zum Entstehen der Masterplanung weitergearbeitet werden.

Deutlich wurde, dass mit zunehmendem Fortschritt der Planungen Diskussionen zu Details in den Fokus rücken. Dabei sehen trotz grundsätzlich ähnlichen Auffassungen Teilnehmer diese Einzelheiten durchaus unterschiedlich, so dass intensive aber gleichwohl sehr sachliche Debatte entstanden.

Die Intensität der Diskussion und das Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigte sich auch daran, dass das ursprünglich auf knapp vier Stunden anberaumte Treffen spontan um eine Stunde verlängert wurde.

Nächster Meilenstein in diesem freiwilligen Beteiligungsverfahren wird voraussichtlich im Herbst ein Bürgerforum sein, auf dem dann die Masterplanung der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.